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18 Jahre Erfahrung in Uhrendesign und Uhrenherstellung

Mechanische Uhren: Der vollständige Leitfaden

Wenn Sie sich gerade eine mechanische Uhr gekauft haben, sollten Sie wissen, dass Sie damit weit mehr als nur einen Zeitmesser besitzen. Die kleine Scheibe an Ihrem Handgelenk ist das Ergebnis jahrhundertelanger Wissenschaft und Kunst. Ob Sie sie nur zu besonderen Anlässen tragen oder Ihr Haus nie ohne sie verlassen, ob Sie ein Jahresgehalt oder nur einen Wochenlohn dafür ausgegeben haben – es lohnt sich, so viel wie möglich über mechanische Uhrwerke zu lernen. Deshalb werden wir im Folgenden die Feinheiten dieser faszinierenden Apparaturen genauer betrachten!

Mechanische Uhren: Der vollständige Leitfaden 1

Was ist ein mechanisches Uhrwerk?

Was ist eigentlich ein mechanisches Uhrwerk? Auch als „Kaliber“ bezeichnet, ist es das Herzstück Ihrer Uhr – das kleine Kraftpaket, das alle Funktionen ermöglicht. Der komplexe Mechanismus sorgt dafür, dass sich die Zeiger wie vorgesehen bewegen und treibt gleichzeitig alle anderen Komplikationen an.

In der Uhrmachersprache bezeichnet eine Komplikation jede Funktion einer Uhr, die über die reine Zeitanzeige hinausgeht. Beispiele hierfür sind mehrere Zeitzonen, ein Jahreskalender oder ein Chronograph. Grundsätzlich ist jedoch das mechanische Uhrwerk für die grundlegende Zeitmessfunktion unerlässlich, weshalb es einer genaueren Erläuterung bedarf.

Mechanische Uhren: Der vollständige Leitfaden 2

Handaufzug vs. Automatikuhren

Falls Sie sich erst jetzt für Armbanduhren begeistern, haben Sie vielleicht schon vom Unterschied zwischen Automatik- und Handaufzugsuhren gehört. Sollten Sie damit nicht vertraut sein, keine Sorge – wir erklären es Ihnen hier kurz. Im Grunde ist eine Automatikuhr nichts anderes als eine mechanische Uhr mit einem automatischen Aufzugsmechanismus.

Oder einfacher ausgedrückt: Sie müssen die Krone der Uhr nicht regelmäßig aufziehen, damit sie läuft. Im Gegensatz dazu ist die Uhr, die Sie manuell von Hand aufziehen müssen, – Sie ahnen es – eine Armbanduhr mit Handaufzug! Wenn Sie möchten, dass diese Uhr dauerhaft läuft, müssen Sie die Krone regelmäßig, in der Regel einmal täglich, selbst aufziehen.

Bei Automatikuhren (Uhren mit Selbstaufzug) verhält es sich etwas anders. Hier gibt es einen Rotor, der Teil des Uhrwerks ist. Durch die Drehung des Rotors wird die Uhr aufgezogen, wodurch die Zugfeder gespannt wird. Eine Uhr mit Handaufzug besitzt keinen solchen Rotor; diesen Schritt müssen Sie selbst durchführen.

Geschichte der mechanischen Bewegung

Da Uhren aller Art aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken sind, fragt man sich vielleicht, wann das automatische Uhrwerk überhaupt erfunden wurde. Ironischerweise herrscht hinsichtlich des genauen Zeitpunkts und des Ursprungs dieser hochpräzisen Zeitmesser eine gewisse Unsicherheit. Es gibt nämlich Uneinigkeit darüber, ob es 1778 von Hubert Sarton oder ein Jahr zuvor von Abraham-Louis Perrelet erfunden wurde.

Obwohl wir sicher wissen, dass die Erfindung des Mechanismus auf das 18. Jahrhundert zurückgeht, ist uns auch bekannt, dass Pierre Joseph de Rivaz ihn als Erster in einer Uhr einsetzte, während John Hardwood die Erfindung Anfang des 20. Jahrhunderts perfektionierte. Danach entwickelte ein einfacher Uhrmacher in der Nähe von Manchester in Großbritannien die erste Armbanduhr mit automatischem Aufzug.

Die Vorteile eines mechanischen Uhrwerks gegenüber automatischen oder Quarzwerken

Heutzutage sind Quarzuhren deutlich verbreiteter als mechanische Uhren. Der Grund dafür ist ganz einfach: Es geht um die Kosten. Die Quarzuhr verdankt ihren Namen der Quarzbatterie, die das Uhrwerk antreibt. Daher hat diese Art von Armbanduhr nur wenige bewegliche Teile. Uhrenliebhaber schätzen sie weniger, da sie weniger komplex sind und die technische Raffinesse und Handwerkskunst mechanischer Uhren vermissen lassen.

Quarzuhren sind weit verbreitet, da sie besonders wartungsarm sind und nur selten die Batterie gewechselt werden muss. Da sie wenige bewegliche Teile haben, die gewartet werden müssen, sind sie recht günstig. Andererseits gibt es durchaus hochwertige Schweizer Uhrenmarken, die ebenfalls Quarzuhren herstellen – diese entsprechen lediglich einem höheren Qualitätsgrad.

Wenn Sie hingegen das Budget für eine hochwertige mechanische Uhr haben, empfehlen wir Ihnen unbedingt den Kauf einer solchen; es gibt nichts Vergleichbares. Für Liebhaber der makellosen Handwerkskunst filigraner Uhren ist eine solche Investition ein geringer Preis.

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